auf dieser Straße fahre ich fast täglich aus unserem kleinen Dorf heraus und freue mich jedes Mal über den Anblick der Landschaft im Wechsel der Farben. Selten
gelingt es mir, einen der vielen Eindrücke mit meiner Digitalkamera festzuhalten. Der rechteckige Rahmen beschränkt die Wahrnehmung für einen Moment auf ein
Feld, das mir während des Unterwegsseins im Erleben grenzenlos erscheint.
Mit dem Versuch des Festhaltens von Augenblicken durch Bilder, Worte und Medien zum Speichern von Klängen gerät das Leben selbst immer wieder in
Gefahr, »auf der Strecke zu bleiben«. Im medialen Zeitalter hetzt der Mensch von einer Station zur nächsten, als sei die Zeit eine Folge von Einzelbildern, von dem
ein jedes darum buhlt, sich auf dem Titelblatt der Daseins-Chronik als Meilenstein zu behaupten, während all die Punkte dazwischen wie wertlose Banalitäten im Abseits verschwinden.
Wer nicht zu den Gewinnern der Titelverteidiger zählt, gilt als nicht existent. Das wahre Leben aber bedarf keiner vorzeigbaren Bilder, Masken und Fassaden. Im
Schweigen, Horchen, Stillesein liegt die eigentliche Kraft aller Sinnhaftigkeit. Wo diese fehlt, wird jedes Bild zur austauschbaren Hülle, ohne Bezug zu seinem Inhalt.
In dieser von technisch perfekten Oberflächengestaltungen überfluteten Welt werden lebendige und tiefgründige Inhalte kaum ernstgenommen. Eine riesige
unversorgte Wunde klafft zwischen sogenannten Dilettanten und vermeintlichen Profis, gemessen an einem vor allem technisch orientierten Standard der
Darbietung künstlerischen Ausdrucks. Während die Musik einst aus dem lebenswichtigen Bedürfnis der Kommunikation zwischen Menschen und Menschengruppen geboren wurde, verkümmerte sie zum Gegenstand von Werte
-Diskussionen, deren Rädelsführer sich selbstverständlich zur Kaste der Profis zählen.
Kinder, in uns und um uns herum, gelten als dumme Dilettanten, die sich der Herrschaft ihrer Profi-Erziehungs-Lehr- und Trainings-Bosse zu unterwerfen
haben. Eltern werden an- und zurechtgewiesen wie inkompetente Dilettanten-Pfleger, Mütter vom Status der Hausfrau zur Familienmanagerin befördert, Alltag
und Freizeit bildungspolitisch verplant mit Ausnahme des obligatorischen Sonntagsspaziergangs. Wer keinen vollgekritzelten Terminplaner in der Küche
hängen hat, ohne Abonnement der Tageszeitung am frühen Morgen das Telefon klingeln lässt, gilt als asozial. Dass es nicht um die Menge, sondern den Inhalt
geschriebener und gesprochener Worte all der unersetzlichen und stets erreichbaren hyperaktiven Kommunikationsprofis geht, scheint in diesem Zusammenhang kaum von Wichtigkeit.
»Aber wenn jemand vorbeikommt, der sich in der Dunkelheit verlaufen hat.. ..und der das Träumen noch nicht verlernt hat.. .. dann schenken wir ihm ein Licht
und zeigen ihm den richtigen Weg.«, erklärt die Laternenwächterin dem Mädchen Seyra, das in dem achtseitigen Manga meiner Tochter Jana eine alte Laterne
entdeckt, während sie frierend durch die Straßen einer menschenverlassenen Stadt läuft.
Dass dieser Beitrag neben vier weiteren in der Kategorie III (Geschichte bis 14 Jahre) zu den nominierten beim Manga-Talente-Zeichenwettbewerb 2008 zählte,
erschien uns vor einem Jahr wie ein Wunder. Um zu glauben, was dann auf der
Leipziger Buchmesse geschah, mussten wir anschließend noch ein paar Nächte schlafen.
Bei der großen Konkurrenz von eingereichten Beiträgen auf zeichentechnisch teilweise sehr hohem Niveau, freute mich besonders, dass der sanfte Fingerzeig
der Laternenwächterin in der zuständigen Jury auf so große Resonanz stieß.
Mit uns freute sich die Autorin Rita Steininger, die sogleich ein signiertes Exemplar des vom Carlsen
-Verlag kostenlos verteilten Sammelbandes »Daisuki Spezial: Manga-Talente 2008« erhielt.
Ein weiterer Lichtblick war der Vortrag von Wolfgang Bergmann rund um die Thematik seines Buches »Kleine Jungs – große Not«.
Dem Lichtwesen gelang es auch in diesem Fall, den von ratsuchenden Eltern umzingelten Autor aus dem Trubel des Marktgeschehens in ein abgelegenes
Messe-Café zu locken, wo ich bei einem angenehm freundschaftlichen Gespräch erfuhr, dass der große Junge Wolfgang ein heimlicher Comicfan ist.
Diese und andere menschliche Begegnungen hinterließen bei mir warme Erinnerungen. Unser dreitägiger Messebesuch endete auf dem »blauen Sofa«,
nachdem die Prominenz abgereist war, mit einer kleinen Plauderei unter Müttern und ihren Töchtern.
Seitdem ist nun fast ein Jahr vergangen. Doch blieb unsere Laternenwächterin nicht untätig. So erreichte Jana kürzlich eine Einladung des »Ki.Ka«, dem
Kinderkanal von ARD und ZDF. Wieder dürfen wir uns nun auf eine Reise zur Leipziger Buchmesse freuen. Am Samstag, dem 14. März 2009, wird Jana von
einem Kamerateam begleitet, um die Zuschauer für wenige Minuten an der »Faszination Manga« teilhaben zu lassen. Am Montag, dem 16. März, geht es
dann ins Studio nach Erfurt. Ausgestrahlt werden soll der Beitrag am selben Abend in der Sendung Ki.Ka Live um 20 Uhr.
Grüße darf ich auch von Johann Sebastian
Bach ausrichten, den wir in seiner alten Wirkungsstätte, der Thomaskirche, besuchten.
Was es außerdem gibt? Die Laternenwächterin wird noch eine Menge Lichter anzünden. Mit und ohne Newsletter. Lassen wir uns überraschen!
Daniel Veen, Nicole Tegtmeyer Störung der frühen Eltern-Kind-Interaktion
Hausarbeit im Fach: Pädagogik – Heil- und Sonderpädagogik Universität Bremen, 2005 E-Book, 29 Seiten 9,99 € ISBN (E-Book): 978-3-638-37782-9
Thomas Harms Emotionelle Erste Hilfe
Bindungsförderung, Krisenintervention, Eltern-Baby-Therapie 270 Seiten, kartoniert € 15,80 Berlin: Leutner, 2008 ISBN 978-3-934391-40-6
Rezension von Jutta Riedel-Henck
Renate Barth Was mein Schreibaby mir sagen will
Hilfe durch bessere Kommunikation – Schritt für Schritt zum Erfolg 126 Seiten, mehr als 80 Farbfotos Beltz Verlag, 2008 14,90 EUR/ 26,80 sFr, ISBN 978-3-407-85853-5
Petra Weidemann-Böker Das neue Ein- und Durchschlafbuch
Die 6 besten Einschlaf-Programme für Kinder 284 Seiten, geb. ObersteBrink, 2007 € 22,80 ISBN 978-3-934333-33-8 Rezension von Jutta Riedel-Henck
Termine
Natürlich Werden & Wachsen Der Markt für Schwangerschaft, Baby- und Kleinkindzeit
Samstag 28.03.2009 von 10-17 Uhr in der Sport- und Kulturhalle Hurlach http://www.werden-und-wachsen.de
7. Arbeitstagung für Emotionale Erste Hilfe und Primäre Prävention
Körper-Intelligenz und Bindung Schwerpunkte: Schlafen und Bindung (Bedding-In); Hormone der Bindung (Oxytocin
-Forschung); Erforschung der Achtsamkeit
Referenten: u.a. Prof. Wulf Schiefenhövel (Innsbruck), Prof. Kerstin Uvnas-Moberg (Stockholm), Prof. Annelie Keil (Bremen),
Prof. Bernd Senf (Berlin), Dr. Manfred Thielen (Berlin), Thomas Harms (Bremen)
Ort: Lebensgarten Steyerberg, im Umland von Bremen und Hannover
Tagungskosten: 160 EUR (plus Unterkunft/Verpflegung) Termin: 04.−06.09.2009 Anmeldung: ZePP Anmeldeschluss: 01.07.2009 Kontakt und Infos
Heidemarie Brosche
Warum es nicht so schlimm ist, in der Schule schlecht zu sein Schulschwierigkeiten gelassen meistern 192 Seiten, Paperback € 14,95 München: Kösel, 2008 ISBN 978-3-466-30817-0
Rezension von Jutta Riedel-Henck
Heidemarie Brosche Andrea Hebrock Die Funkelfeder
Oder: Alles wird wieder gut! Hardcover, 32 S. Format: 25,6 x 24,2 cm Münster: Coppenrath, 2008 € 12,95 ISBN 978-3815734407 Rezension von Jutta Riedel-Henck
wer schon seit vielen Jahren zum Empfängerkreis des Newsletters gehört, wird gemerkt haben, dass ich zurückhaltender geworden bin mit dem Versenden von Nachrichten. Das hat viele Gründe.
Zum einen empfinde ich selbst die Flut an Informationen, die auf mich eintrifft, als bedrückend, und ich habe mehr Arbeit mit dem Auswählen des Wesentlichen als
früher. Insbesondere für die Trostreich-Website erhalte ich zunehmend Angebote, die darauf hinauslaufen, die Plattform als Werbemedium für Projekte zu nutzen,
die nicht direkt mit der dort behandelten Thematik in Zusammenhang stehen.
Jede/r von uns wird das kennen, dass E-Mails mit Buch- und Linktipps zu diesem und jenem und solchem eher »augenrollend« zur Kenntnis genommen werden, um
sie für eine Weile im aktuellen Ordner zu belassen wie einst die Papierpost auf dem Küchentisch von einer Ecke in die nächste zu schieben, bis zum nächsten
Aufräumrausch – mit Landung im Altpapierkarton.
Das finde ich schade. Denn im Grunde ahne ich, dass hinter jedem Projekt engagierte Menschen wirken, die – wie all die anderen – ihren Platz in der
Öffentlichkeit suchen. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es weniger (wenn überhaupt) auf die Menge ankommt als darauf, zum richtigen Zeitpunkt am
richtigen Ort zu sein, um dort die richtigen Menschen zu treffen, und zwar in einem Zustand wahrhaftiger Offenheit. Um solche Momente zu erkennen, bedarf es
wiederum einer inneren Aufgeräumtheit und Ruhe, die nur pflegen und entwickeln kann, wer sich vor dem Überfluss an Informationen zu schützen vermag auf
seiner/ihrer rettenden Insel – bis zum nächsten Aufbruch.
Mir persönlich geht es mit dem Weniger besser als mit dem Mehr. Denn wer tatsächlich etwas braucht, wird es finden, indem er sich motiviert auf die Suche
begibt. Mütter und Väter, Eltern von Kindern (oder Projekten, Kunstwerken ...) neigen wohl naturbedingt dazu, ihre Grenzen zu überschreiten, sich in einem Mehr
-als-Notwendig zu verausgaben, bis sie von ihren Kindern signalisiert bekommen: »Ich habe genug, danke! Ich bin total satt! Bitte keinen Nachtisch mehr!« Doch
statt sich auf den Urlaub zu freuen, reagiert manch einer gekränkt auf die Zurückweisung, weil er oder sie nicht gelernt hat, sich selbst zu wertschätzen.
Dabei gibt es unendlich viel Neues zu entdecken! So zumindest geht es mir jeden Tag. Und es könnte allen so gehen, davon bin ich zutiefst überzeugt. Indem wir
eher weniger als mehr tun in dieser Welt der Ungleichgewichte.
Um es mir also nun so leicht wie möglich zu machen, habe ich beschlossen, die Link- und Buchtipps in einer einzigen Rubrik zu listen (und nicht wie zuvor alles
aufzuteilen gemäß meiner verschiedenen Website-Projekte). Auch sonst möchte ich mich zukünftig mehr zusammengefasst äußern – wider die Verzettelungswirtschaft!
Zwar werde ich noch immer gerne als »Team« angeschrieben – bleibe aber doch nur eine Person gemäß einem Baumstamm mit seinen einzigartigen Ästen und
Verzweigungen. Das Team sind wir alle – oder etwa nicht? Jede/r darf und sollte sich davon angesprochen fühlen, Außenseiter/innen gibt es nicht!
Und was auch immer wer wo an welcher Stelle tut – oder lässt – es wird seine Wirkung haben! Niemand ist ohnmächtig oder gar überflüssig. Alles hat seine Richtigkeit.
In diesem Sinne und darüber hinaus in jenem, der mir evtl. noch nicht bekannt ist, wünsche ich uns allen einen wunderschönen Frühling mit einem gesunden Maß an
Knospenbildung gemäß dem Alter des Strauchwerkes eines jeden von uns.
Herzliche Grüße
Jutta Riedel-Henck
Zum Inhalt:
Termine
Am Freitag, dem 14. März 2008, werde ich gemeinsam mit meiner Tochter Jana nach Leipzig reisen. Dort findet vom 13. bis 16. März die
Leipziger Buchmesse statt. http://www.buchmesse-leipzig.de
Jana hat an dem Manga-Talente-Zeichenwettbewerb 2008 teilgenommen und
zählt zu den Nominierten. Termin und Ort der Preisverleihung: Samstag, 15. März, 16 Uhr am »Schwarzen Sofa«, Halle 2, Stand D506. Siehe Beitrag Nr. 1: http://www.comics-in-leipzig.de/picture/showgallery.php?cat=631
Am Sonntag, dem 16. März um 13 Uhr, wird der Autor Wolfgang Bergmann sein
Buch »Kleine Jungs – große Not« (Neuerscheinung, Lizenzausgabe BELTZ-Verlag) vorstellen: Ort: Forum Kinder-Jugend-Bildung. Halle 2, Stand A305 / B304
Ich werde bei diesen Veranstaltungen anwesend sein, und wer Gelegenheit hat, kann
mich dort treffen oder sich mit mir für Samstag oder Sonntag verabreden. So freue ich mich bereits auf eine Begegnung mit der Autorin Rita Steininger am Samstag!
Dipl.-Soz.-Päd. Petra Weidemann-Böker
Das neue Ein- und Durchschlaf-Buch Die 6 besten Einschlaf-Programme für Kinder Ratingen: Oberstebrink Verlag, 2007 http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3934333338/trostreich Rezension in Arbeit/Planung
Was auch immer ich bis heute von Gerald Hüther zu lesen, sehen und hören bekam,
es hat mich jedes Mal bereichert, erfreut und bestärkt in meinem eigenen Tun – und Lassen!
Besonders angenehm gestalten sich seine Vorträge, die in großer Vielfalt auf DVD
zur Verfügung stehen, von denen ich die folgenden besten Gewissens empfehlen kann:
Gerald Hüther
Brainwash: Einführung in die Neurobiologie für Pädagogen, Therapeuten und Lehrer Original-Aufzeichnung einer Vorlesung in St. Gallen, März 2006 DVD, Laufzeit 210 Minuten
Müllheim/Baden: Auditorium Netzwerk, 2006 Sonderausgabe bei Jokers für z. Z. 12,95 €
Gerald Hüther
Was Kinder brauchen – Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung Original-Aufzeichnung eines Seminars in Zürich, Juli 2006 und eines Vortrages in Idstein, Oktober 2006
2 DVDs, Gesamtlaufzeit ca. 6 Std. 29 Minuten Müllheim/Baden: Auditorium Netzwerk, 2007 Sonderausgabe bei Jokers für z. Z. 16,95 €
Wer sich für einen Kauf bei jokers.de entscheidet, schenkt mir einige Cents durch Betreten des Shops über diesen Link (erst anschließend die Ware auswählen).
Manch einer wird den Film schon kennen, mir ist er erst vor wenigen Tagen zugeflogen: Die Kinder des Monsieur Mathieu
»Die Kraft der Musik
Frankreich, 1949. Der arbeitslose Musiker Clement Mathieu bekommt eine
Anstellung als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Jungen. Von der Härte des Schulalltags betroffen, beginnt er, mit dem Zauber der Musik in das Dasein
der Schüler einzugreifen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt dem einfühlsamen Pädagogen das kleine Wunder, das Vertrauen seiner Schützlinge zu gewinnen ...
Produzent Arthur Cohn widmet diesen gefühlvollen Film dem zeitlosen Thema der Kindheit mit ihrer Verzweiflung und Sehnsucht und ihren zarten Geheimnissen.«
Mich hat der Film sehr berührt und viele meiner eigenen Erfahrungen wachgerufen.
Traurig hinterließ er mich hinsichtlich der Erkenntnis, dass noch immer die Anerkennungssüchtigen unsere Gegenwart beherrschen und damit all jenen das
Leben schwer machen, die fern von Ruhm und gesichertem Einkommen ihr Herz zum Schwingen bringen, ohne sich im Konkurrenzgerangel blindwütiger Streitförderer
einen Platz zu sichern. Das Happy End will noch geschrieben sein ... ich werde meinen Teil dazu beitragen!
So weit weg die Zeit auch scheinen mag – schaue ich diesen alten Film von und mit Charles Chaplin
, werden nicht nur Figuren der Vergangenheit zu Leben erweckt: Der große Diktator!
Aus dem einen »großen« wurden viele »kleine« Diktatoren, die Geschichte bleibt uns
erhalten, so lange wir uns ihren schmerzhaften und beschämenden Auswirkungen blind unterwerfen in dem Glauben, frei von Erinnerung zu sein.
Trost Neujahr!
Deinstedt, 1. Januar 2008
Liebe Leser/innen,
wenn es zum Jahreswechsel Grüße schneit, nach dem »frohen Fest« während der »erholsamen Feiertage« und »gutem Rutsch« das neue Jahr als Zahl erscheint,
steht die Zeit für einen Moment still. Eine Chance, sich den Hoffnungen der Vergangenheit zu stellen, verpassten Gelegenheiten ins Gesicht zu schauen und
einen frischen Anlauf zu wagen, Liegengebliebenes hervorzuholen und den noch leeren Kalender mit Zielen zu füllen, die uns am Herzen liegen, um
lebensfeindlichen Terminverfressern keinen Platz zu lassen, sich in unsere Vorstellungen einzunisten.
Ich wünsche uns allen die Kraft, sich selber treu zu sein und bleiben, und werde mich weiterhin bemühen, mit gutem Beispiel voranzugehen.
Herzliche Grüße, auf ein Weiteres und immer Neues auf dem Boden des Alten!
Jutta Riedel-Henck
(die Grußkarte im Anhang ist eine Collage von jungen Fotos des Deinstedter Nachthimmels am 1.1.2008, Wunderkerzenhandschrift von Jana Henck)
Deinstedt, 24. Juni 2007 – Johannistag
Liebe Leser/innen,
aus dem geplanten Frühjahrs- wurde nun durch einige unvorhersehbare Verzögerungen ein Sommeranfangs-Newsletter, so dass manche Termine, auf die
ich darin noch einmal gesondert hinweisen wollte, leider schon hinter uns liegen.
Wer sich nur gezielt informieren möchte, klicke einfach im folgenden Inhaltsverzeichnis die gewünschte Rubrik an (z. B. Trostreich). Wer darüber
hinaus gerne liest, was ich sonst noch treibe, möge sich dafür etwas mehr Zeit nehmen und lieber ein anderes Mal zurückkehren, wenn er oder sie gerade in Eile ist.
Ich kenne es von mir selbst, dass es unpassende Momente gibt, da ein Newsletter eintrifft, man aber schnell mal eben schauen möchte, was es Neues gibt, um dann
vor der Fülle an Informationen die Flucht zu ergreifen und gar nicht mehr zurückzukehren – statt sich Zeit zu nehmen, nicht jetzt, sondern später!
Wir haben Zeit, immer wieder, und das genug!
Ich wünsche euch und Ihnen viele anregende und besinnliche Momente mit und ohne Newsletter!
Herbert Henck Norbert von Hannenheim Die Suche nach dem
siebenbürgischen Komponisten und seinem Werk
Paperback, 22 x 15,5 cm 280 Seiten € 22,– Deinstedt: Kompost-Verlag, 2007 ISBN 978-3-9802341-5-3
Mehr Infos, pdf-Datei mit Titel, Impressum, Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Register gibt es hier.
Das Buch kann ab sofort direkt beim Kompost-Verlag bestellt werden. Wer sich nicht über den Shop einloggen möchte, sende eine E-Mail an: verlag@kompost-verlag.de (dahinter sitze auch »nur« ich, ein Mensch,
kein anonymes Imperium). Versandkosten innerhalb Deutschlands kostenlos, ins Ausland auf Anfrage (es werden nur die tatsächlich anfallenden Portogebühren berechnet, abzügl. Inlandsporto Deutschland).
Parallel erschienen bei ECM Records:
Johann Ludwig Trepulka Norbert von Hannenheim Klavierstücke und Sonaten
Herbert Henck piano
Psychische Ursachen und Einflüsse Kapitel aus: Jutta Riedel-Henck Weinendes Baby – Ratlose Eltern
Wie Sie sich und Ihrem »Schrei-Baby« helfen können«. München: Kösel, 1998
Schlaf und Halt Der Beitrag körperpsychotherapeutischer Techniken zur Behandlung
von frühkindlichen Schlafstörungen unter besonderer Berücksichtigung prä-, peri- und postnataler Stressoren. von Paula Diederichs, Ingo Jungclaussen und Juliane Gerstberger
Still- und Schlafprobleme Erfahrungsbericht von Angela Wrobel
Linktipps
Artikel von Angela Wrobel Neue Erkenntnisse über SIDS / Plötzlicher Kindstod http://www.ideen-rund-ums-kind.de/sids-de.html
Wie man sein Kind im Schlaf vergiften kann Artikel von Gisela Segieth http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10600
Hilfreiche und nützliche Downloads der Zeitschrift »Leben & Erziehen«
(u. a. Musterblatt Schlafprotokoll/Schreitagebuch; »Weniger weinen – besser schlafen«, SOS-Programm von Dr. Harvey Karp): http://www.leben-und-erziehen.de/downloads.php
Neue Homepage rund um das Thema »Ferbern« von Katja Strübing: http://www.ferbern.de
Schreibabys – Kinder mit besonderen Bedürfnissen Diplomarbeit von Andrea Wieländer (pdf-Datei)
Presse
(Vorweg sei von mir persönlich angemerkt, dass ich die Titel gemäß einer
Hypo-/These ausdrücklich nicht teile! Evtl. Protestbriefe also nicht an mich senden, sondern stets an die Verfasser bzw. entsprechenden Redaktionen.)
Birgitta vom Lehn Schreibabys sind typisch deutsch
Die Welt, 6. Mai 2007
Imke Zimmermann Ist die Mutter depressiv, schreit das Kind
Die Welt, 16. September 2006
Mitmachen
Alltags- und Erlebnisberichte von Müttern und Vätern zur Veröffentlichung gesucht:
»Wir sammeln Erlebnisberichte von Müttern und Vätern zur Veröffentlichung; Es entsteht ein ehrliches Buch über das Abenteuer Elternschaft.
Das gemeinnützige Projekt Mama mia gibt Eltern die Chance, ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen mit anderen zu teilen. Der Erfahrungsaustausch via
Buch und Internet soll Eltern helfen, mit den eigenen Erlebnissen besser umzugehen.« Weitere Infos
Vorschau
Buchneuerscheinung Ende August:
Geborgenheit und Selbstvertrauen Wie Babys und Kleinkinder ein gutes Körpergefühl entwickeln
von Rita Steininger Klett-Cotta, 2007
Zuletzt aktualisiert:
Weiterbildung (24.6.07)
Adressen (22.6.07)
Termine (16.4.07)
In eigener Sache:
Schlaflieder-CD siehe Newsletter-Rubrik Musik aus dem Jetzt
Thomas Böhm Elternrechte in der Schule
So machen Sie sich stark für Ihr Kind
Domainumzug
Die Subdomain www.eltern.begegnung-statt-erziehung.de wurde in Folge eines Server-Umzugs gelöscht. Die Homepage Elterncafe
ist ab sofort nur noch direkt über die Hauptadresse zu erreichen: www.elterncafe.de
gegebenenfalls bitte auf diese Seite verweisende Links aktualisieren (danke!)
Die Subdomain www.kinder.musik-aus-dem-jetzt.de wurde in Folge eines Server-Umzugs gelöscht. Die Homepage Kindermusik
ist ab sofort nur noch direkt über folgende Hauptadresse zu erreichen:
www.jrh-kindermusik.de Gegebenenfalls bitte die verweisenden Links auf Seiten dieser Domain aktualisieren, d. h.
kinder.musik-aus-dem-jetzt.de in der URL ersetzen durch jrh-kindermusik.de (die dann folgenden Unterverzeichnisse bleiben wie gehabt, die Struktur der Website selbst hat sich nicht verändert.) Herzlichen Dank für die damit verbundenen Mühen! (Ich weiß, wie solche Arbeiten nerven ...)
Neue Rubrik
Gitarre mit den Unterverzeichnissen
Fotos, Gitarrenlinks, Liederbücher, Sounds http://www.jrh-kindermusik.de/Praxis/Gitarre/gitarre.html
Musik aus dem Jetzt – Rezensionen/JRH
Meine 2005 geschaffene Extra-Homepage für Rezensionen habe ich nach einer längeren Pause frisch »bestückt«. Unter der Rubrik CDs/Musik
gibt es ausführliche und recht eigenwillige Besprechungen mit dem Anspruch, durch neue Impulse zu ungewöhnlichen Gedankengängen herauszufordern, welche in der etablierten
Musikkritik selten Beachtung finden. Im Mittelpunkt dieser ersten CD-Besprechungen stehen Werke des Münchner Labels ECM. http://rezensionen.riedel-henck.de/html/cds.html
Kindlich naiv stürzte ich mich in mein erstes Wikipedia-Abenteuer und eröffnete einen Artikel über den Komponisten Janko Jezovšek-Jizou
. Als ich eine Woche später nachschaute, war dieser Text bereits mit einem Löschantrag versehen. Ausführliche Ergänzungen meinerseits vermochten an der Einstellung des
Löschantragstellers wenig zu ändern. Hauptkritik war, dass der Komponist zwar kreativ sei, aber seine Werke vor allem selbst aufführe, ebenso missbilligend schien
der Antragsteller die Zielgruppe (Kinder!) und die Aufführungsorte (»Provinz«) als Makel zu betrachten, Kriterien, die offenbar zu unbedeutend sind für die Erwähnung in einer Enzyklopädie.
Diese leider verbreitete Einstellung ist mir aus eigener Erfahrung sehr vertraut. In einer Welt, da die großen Gs die Werteskala beherrschen (Grandiosität, Genialität, Geilheit,
Großartigkeit), ist für Wesen, die ihr Menschsein aus der Perspektive des Kindes betrachten, empfinden und verwirklichen, kein Platz.
Ich habe meine Wut kreativ genutzt und mich schreibend durchgesetzt. Der Löschantrag wurde gelöscht und der Artikel findet sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Janko_Jezov%C5%A1ek-Jizou
Und hier gibt es noch einen Link zu einer Rezension, die nicht aus meiner Feder stammt:
Neue Musikzeitung 2007/2 Nachruf auf einen Lebenden Hans Otte überlebt seinen Nachruhm mit Ingo Ahmels „Klang der Klänge“ von Michael Hamel
Ohne Wertung sei der Titel »Bedeutungs-Lose« zu deuten bzw. missdeuten. So
habe ich meine aus 24 bedeutungslosen Miniaturen bestehende Komposition genannt, die ich in den letzten Monaten in meinem Heimstudio in Eigenregie
produzierte. Die Wiederholung einzelner Motive schafft Geborgenheit und hilft dem Hörenden, sich den feinen Nuancen der Veränderung seiner Wahrnehmung intuitiv zu
widmen. Bedeutungslos ist auch die Sprache: einfache Silbenspiele versetzen in die Zeit der frühen Kindheit, da der Spaß am Lauteformen noch im Vordergrund stand.
Den vom Verstand überforderten Erwachsenen sollen diese einfachen Lose ohne Bedeutung aus seinen Gedankenspiral-Fängen lösen, dass er zurückfinde zu seinen
kindlichen Wurzeln, LOS lässt, was ihn durch alte Bilder und Worte im Kopf beherrscht, lernt, sein Los anzunehmen, sich hinzugeben den Schwingungen des Geschehens in ihm und um ihn herum.
Ein Hörbeispiel mit einem Zusammenschnitt von Auszügen der Bedeutungs-Lose 6, 13, 16 und 24gibt es hier als mp3-Datei
(6,19 MB). Es handelt sich nicht um die endgültige Fassung. Ich studiere z. Z. noch probierend die Möglichkeiten der Klangbearbeitung und lerne dabei eine Menge über PlugIns, Schnittstellen und
Effekte. Insbesondere der Hall ist in dieser Testfassung verfeinerungsbedürftig und nach meinem Geschmack zu präsent, so dass die Hörsinne rasch ermüden und die
Einzelstimmen ineinander verschwimmen. Ein für diese Musik ausgewogenes Verhältnis von Raumgröße, -beschaffenheit, frühen Reflexionen und Nachhall zu
finden, ist schon deshalb problematisch, da die Frequenzen sich bedingt durch die Mehrstimmigkeit einer einzigen Singstimme in einem Bereich häufen, während
andere Bereiche unterrepräsentiert bleiben. Die Technik schafft viele Möglichkeiten ... im guten wie im schlechten Sinne ... Aber es macht Spaß!
Freuen sollte mich, dass die pdf-Dateien der Schlafliedertexte zu meiner CD
gerne aufgerufen werden, während die CD nur in seltenen Einzelfällen bestellt wird, denn Selbersingen ist wirklich schöner und liebevoller als das Hören einer Konserve.
Doch verkaufen sich nicht alle Konserven so schlecht wie die meinen. Ein großer Trost ist mir der Vertrieb durch Didymos, Erika Hoffmann und ihrem Team sei an
dieser Stelle ganz herzlich gedankt für ihre hilfreiche Unterstützung!
Gefreut hat mich auch die Rezension des Mensch gebliebenen Komponisten Johann Sengstschmid aus Österreich, zu der dieser Link
führt.
Und gefreut habe ich mich über die, wenn auch wenigen, aber ehrlichen persönlichen
Rückmeldungen einiger lieber Menschen, die unvergleichlich mehr wert sind als klingende Kassen und erfolgsberauschende Verkaufsschlager!
Wer mich unterstützen möchte durch die Verbreitung von Werbepostkarten für die Schlaflieder-CD
, z. B. durch Auslegen in der Beratungspraxis, bei Vorträgen oder Beilegen in Waren-, Briefsendungen ..., kann diese bei mir anfordern und bekommt als kleines
Dankeschön eine CD gratis sowie 5 Kunstpostkarten mit diesem Motiv aus meinem Aquarellpinsel:
Parallel zur Produktion der klingenden Bedeutungs-Lose habe ich einen Gedichte-Zyklus unter dem Titel »Gedanken-Lose« begonnen.
Gedanken-Los 4 vom 27. März 2007 sei zum Abschluss dieses Newsletters hier
veröffentlicht:
Warum nicht sein lassen jedes Wort wie es steht
wirken lassen ohne zu übersetzen ohne zu übertragen
bis es platzt vor Bedeutungslast der Schablonenverwalter in geordneten Geisterschränken genannt Wissenschaft
als ob das Wissen um das Wort fern des Lebendigen sei
tot wie ein getrocknetes Blatt zwischen den Seiten eines Telefonbuches zum Auswendiglernen der Nummern ohne Sinn und Erdung in gestaffelten Bahnen reich an Zeichen
leer an Kraft des Menschen der liest wie er ist und lebt.
Und sonst?
... habe ich gerne ein offenes Ohr bzw. Auge für eure/Ihre Fragen, Gedanken, Wünsche und mehr ...
in Zeiten maßloser Spamereien, fischender E-Post und inter-un-netten Virengefährdungen ist es ratsam, E-Mails im Text-Format zu empfangen und versenden.
Da mir die Formatierungen mit tausend Sternchen, Bindestrichen und Punkten nicht gefallen und meiner kindlich-kreativen Spiellaune zuwiderlaufen, habe ich
beschlossen, den Inhalt des Newsletters gleich auf die Webseite zu prägen und nur noch den Link zu dieser in die weite Welt des Wundermediums zu verschicken.
In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis in Sachen Spam: Ich habe seit einiger Zeit Spam-Filter
aktiviert und bekomme täglich Meldeberichte mit den Listen aussortierter E-Mails (Absenderangabe und Betreff). In seltenen Fällen tauchen
darin auch spam-unschuldige Absender auf, die ich wieder aus dem Spam-Teich (nicht Pool) fische. Hin und wieder mag es passieren, dass ich die ein und andere
ernst gemeinte Nachricht übersehe. Falls ich also einmal nicht antworten sollte: bitte noch einmal anschreiben! Ich reagiere eigentlich auf jede Mail, sofern sie der
Antwort bedarf, in dringenden Fällen meist am selben oder folgenden Tag. Dabei bitte die Betreffzeile mit einem aussagekräftigen Titel versehen.
(Statt Viagra besser »Wie Agrar« schreiben. »Volks- und Raiffeisenbanken« erhalten eine größere Chance, in meinem spamdurchlöcherten Aufmerksamkeitsnetz hängen zu bleiben, wenn sie das Konto des Kompost
-Verlages pin-los mit Gutschriften füttern.)
Es kostet nichts, sich das Cover anzuschauen, dem die erste Auftragsarbeit des Kompost-Verlages an die junge Zeichnerin Jana Henck (13) zu Grunde liegt.
Wer keine Möglichkeit hat, die Datei über das Internet zu erwerben und herunterzuladen, kann sich an den Kompost-Nikolaus
wenden, der sich in der Adventszeit bereit erklärt hat, die Datei auf CD zu brennen und in Zusammenarbeit mit der deutschen Post auf den Weg zu schicken. Hierfür
möchte er einen Unkostenbeitrag von 2,50 € (CD, Verpackung und Porto) von Finanzschwachen und 4,50 € (2 € für die Datei und 2,50 € Material- und
Versandkosten) von Finanzstärkeren. Nein, er verlangt dafür weder Kontoauszüge noch das Ausfüllen 30-seitiger Formulare! Der Kompost-Nikolaus hat und schenkt Vertrauen (dies wiederum kostenlos)!
Und weil das Jahr schon wieder fast rum ist und der Abschied ein wenig schwer fällt, darf der Blick in die Zukunft nicht fehlen:
Geplant sind weitere Hörbuchproduktionen – zunächst für Kinder, später auch für Erwachsene.
2007 wird im Kompost-Verlag das Buch Norbert von Hannenheim: Die Suche nach dem siebenbürgischen Komponisten und seinem Werk erscheinen, das der Autor Herbert Henck im Rahmen seiner mehrjährigen Forschung verfasst hat. Weitere Informationen gibt es hier: http://www.kompost-verlag.de/Titel/Projekte/projekte.html
»Menschenskinder – Werkstatt für Familienkultur e.V.« bietet neben einer Schreibabyambulanz in Darmstadt ein reichhaltiges Programm mit kreativen
Kursen für Groß und Klein. Mehr Infos gibt es hier: http://www.menschenskinder-darmstadt.de/
Stillkunst nennt sich eine Kunstinitiative von Anne Rücker. Auf ihrer Website
sind Kunstwerke mit zeitgenössischen Frauen in moderner Darstellung beim Stillen zu sehen: www.stillkunst.de
Eine der Künstlerinnen, Regina Masaracchia (Bilder Nr. 10, 37, 38), bemalt auch Seidentücher mit Stillmotiv:
»Sie sind im Stil von Bild 37, 38 gemalt und wirklich sehr schön. 3 Euro des Verkaufspreises (25 Euro) werden der WHO und Unicef-Initiative
"Stillfreundliches Krankenhaus" gespendet. Interessierte können unter regina.masaracchia@libero.it Fotos der angebotenen Tücher zugesendet bekommen, b
.B. auswählen und bestellen.«
Auf diesen Artikel wurde ich durch www.mom2mom.ch aufmerksam: Bloß nie nachgeben von Miklós Gimes; Bilder: Rita Palanikumar
»Kaum da, stellen sie alles auf den Kopf: machen mit ihrem Geschrei die Nacht zum Tag. Muss das so sein? Nein, sagen Erziehungsprofis – wenn man Babys von Anfang an strenge Regeln diktiert.« http://www.dasmagazin.ch/magazin/magazin_artikel.php?ID=RYDV2D
(da bekomme ich doch glatt wieder Lust zum Schrei-b-en!)
(die ich nicht gelesen habe, aber interessant sein könnte): Clash of Realities Computerspiele und soziale Wirklichkeit Winfred Kaminski / Martin Lorber (Hrsg.)
München 2006, 256 Seiten ISBN-10 3-938028-44-0 ISBN-13 978-3-938028-44-5 16,80 € Mehr Infos: http://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?PRODUCT_ID=491
Artikel:
DIE ZEIT, 02.11.2006 Nr. 45 Spiele ohne Grenzen »Je öfter ein Kind am Computer ballert, desto schlechter die Schulnoten, zeigt
eine neue Studie. Die Spiele lassen eine Generation von Jungs verwahrlosen.« Von Jörg Lau http://www.zeit.de/2006/45/Titel-Computerspiele-45?page=all
Link-Tipp(s):
»Das Projekt Klick-Tipps ist ein qualifizierter, aktueller und kontinuierlicher Besprechungsdienst für empfehlenswerte Kinderangebote im Internet. Von
einer Redaktion werden regelmäßig gepflegte Linklisten sowie wechselnde themenzentrierte Klick-Tipps von Medienpädagogen erarbeitet. Ziel des Projektes ist es, diese über reichweitenstarke Angebote von
Kooperationspartnern zu präsentieren: Sowohl Print- (z. B. Computer- und TV-Magazine, Elternzeitschriften) wie auch Online-Medien (z. B. Portale, Websites
von pädagogischen Einrichtungen) können die Klick-Tipps als Links für Kinder, Eltern und PädagogInnen in ihr eigenes Angebot einbinden. Über diese positive
Prädikatisierung will Klick-Tipps die Kinder weg von den Erwachsenenangeboten hin zu für sie geeigneten Webseiten leiten.« http://www.mkfs.de/index.php?id=487
»Der 80. Geburtstag des Pianisten, Komponisten, Klangkünstlers und großen deutschen Radiomannes Hans Otte
steht am 3. Dezember bevor. Dessen Biograf und langjähriger künstlerischer Assistent, der ehemalige Solitude-Stipendiat Ingo Ahmels
, legt aus diesem Anlass bei Schott Musik International eine umfängliche deutsch-englische Publikation mit dem Titel “Hans Otte – Klang der Klänge/Sound of Sounds” vor, die auf Solitude
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.« http://www.dradio.kulturkurier.de/veranstaltung_njs.php?r=1&va=73354
Ja, ich weiß, der 20. November liegt schon fast hinter uns. Gerne hätte ich einen Link zu der Buch-Neuerscheinung gesetzt, mit Inhaltsverzeichnis, Angaben zu Verlag, Preis und Kaufmöglichkeit. Doch auch auf www.schott-international.com wurde ich nicht fündig. Zu einem Geburtstag soll Mensch ja nicht im Voraus gratulieren, und so hoffe ich,
dass google am 3. Dezember sein Banner entsprechend schmückt und verlinkend bestückt!
Radio Bremen, unser alter Haus-Sender, widmet seinem ehemaligen Musik-Hauptabteilungsleiter den Samstag-Abend des 9. Dezember 2006 von 20:05
-23:00 Uhr:
Ein Abend für Hans Otte – zum 80. Geburtstag Samstag, 9. Dezember Festival "Klavier" – Das Buch der Klänge Hans Otte Das Buch der Klänge face à face
Stundenbuch Hans Otte, Klavier passages Hans Otte, Klavier Sinfonieorchester des SWF Leitung: Ernest Bour Wort für Wort Hans Otte, Sprechstimme
Marita Emigholz im Gespräch mit Hans Otte
Vor wenigen Tagen feierte Hans Otte seinen 80. Geburtstag. Schon mit fünf Jahren begann er Klavier zu spielen, für das er mit acht
Jahren die ersten Stücke komponierte. Ausgebildet in Deutschland und an der Yale-University in New Haven in den USA, wo damals auch Paul Hindemith unterrichtete, wurde Hans Otte 1959
Hauptabteilungsleiter Musik bei Radio Bremen und blieb es bis 1984.
Er gründete und leitete die Festivals "pro muscia nova" und "pro
musica antiqua", die internationales Interesse auf sich zogen. Seit 1984 arbeitet er als freier Komponist und hat sich auch mit seinen
Theaterarbeiten, Klang-Raum-Installationen und Kompositionen weltweit Anerkennung verschafft.
In den letzten Jahren hat Hans Otte verstärkt für "sein" Instrument,
das Klavier, komponiert, und diesem Umstand trägt dieser Abend für Hans Otte Rechnung. Es werden u. a. seine beiden Klavierzyklen
"Das Buch der Klänge" (1982) und das "Stundenbuch" (1996) mit ihm als Pianisten zu hören sein.
Lieber Hans,
(wenn du auch keinen Internetanschluss hast)
Die Klänge sind frei und fliegen vorbei, kein Mensch kann sie wissen, in Köpfe einschließen. Es bleibet dabei:
Alle Klänge sind frei!
Der Ein-Radio-Bremen-Abend-für-Link führt nicht nur zum Geburtstagskind
Hans O., sondern (aktuell) gleich zu Beginn zu einem seiner Nachfolger als Musik-Hauptabteilungsleiter, der sich nach 27 eifrigen Redakteurs-Jahren bei Radio Bremen jüngst in den vorzeitigen
Ruhestand verabschiedete: Helmut Schaarschmidt. Lieber Helmut, auch dir gilt meine kleine Volkslied-Abwandlung zu den
freien Gedanken und Klängen, die kein Politiker oder »Funktionär« einzusperren und vernichten vermag! Das kleine wilde Vögelein weiß, wovon es singt:
Es saß ein klein' wild Vögelein auf einem grünen Ästchen: Es sang die ganze Winternacht, die Stimm' tät laut erklingen.
„O sing mir noch, o sing mir noch, du kleines wildes Vögelein! Ich will um deine Federchen dir Gold und Seide winden.“
„Behalt dein Gold, behalt dein Seid, ich will dir nimmer singen;
ich bin ein klein' wild Vögelein, und niemand kann mich zwingen.“
„Geh du herauf aus diesem Tal, der Reif wird dich auch drücken.“
„Drückt mich der Reif, der Reif so kalt, Frau Sonn wird mich erquicken.“
Zu deinem Abend mit Novembermusiken möchte ich gerne die Comedian Harmonists gesellen, deren Fan ich seit meiner Jugend war und blieb. Ihr
Gründer Harry M. Frommermann verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Bremen. Womit wir wieder beim kleinen Sender der Hansestadt wären: http://www.radiobremen.de/magazin/kultur/musik/comedian-harmonists/feature.html
Und wem die Musik nicht reicht, um seine trüben Gedanken und Emotionen in freundliche Bahnen zu leiten, dem möchte ich ein Buch empfehlen, das mir
kürzlich in der Zevener Bücherei »zugeflogen« ist. Seine Lektüre empfand nicht nur ich als sehr bereichernd:
»[...]wollte er als Ein-Mann-Ensemble „The Vocal Orchestra“ ein Comeback versuchen. Unter Verwendung damals technisch völlig neuartiger Mehrspurtonbänder wollte er sich quasi stimmlich selbst begleiten.«
... heißt es in der Besprechung von »This is Harry Frohman speaking...«
In der stimmlichen Selbstbegleitung habe ich mich dank moderner Computer-Mehrspur-Technik schon probiert, woran ich weiterhin arbeite. Unter dem Titel »Bedeutungs Lose«
komponiere ich z. Z. kleine Miniaturen für Gesang und Gitarre. Bedeutungslos bedeutet, dass die Texte ohne Bedeutung sind: aus der
Improvisation heraus entwickelte Silbenspiele.
Gleichfalls wächst meine Lust zum gemeinsamen Musizieren mit anderen Personen. Ob sich unser Plan, ein A-Capella-Ensemble zu gründen, verwirklichen lässt? »Unser« deshalb, da Janko Jezovšek-Jizou die gleiche Idee mit sich herumtrug,
als ich ihm von meinem Wunsch erzählte ... damit wären wir schon zwei (multiple Persönlichkeiten) ... und wer ist noch dabei?
Lassen wir uns überraschen. Der nächste Frühling kommt gewiss!
Und auch ein Newsletter aus dem Kompost-Verlags-Imperium Sende-Studio Deinstedt!
Alles Gute für jeden Tag und herzliche Grüße
Jutta Riedel-Henck
Newsletter 31.10.06
NEU: Kom(m)Post mit Trostreich-News
Kompost-Verlag *** Trostreich - Interaktives Netzwerk Schreibabys ***
Begegnung statt Erziehung *** Musik aus dem Jetzt *** ... und mehr *** Jutta Riedel-Henck, Schulstr. 10, 27446 Deinstedt, Deutschland Tel: +49 (0) 42 84 - 3 95, Fax: +49 (0) 721-151-337772
Deinstedt, 31. Oktober 2006
Liebe Leser/innen,
der November lauert vor dem Fenster in meinem Vorstellungsspeicher, in dem seit einiger Zeit grundlegende Aufräumarbeiten stattfinden.
Ein Ergebnis davon ist, dass ich beschlossen habe, den Trostreich-Newsletter mit den Verteilern meiner weiteren Projekte zu verbinden und als
"Dach-Organisation" den Kompost-Verlag zu wählen. Kompost als Sinnbild der Zusammenstellung einer bunten Vielfalt im Leben abfallender Werke, die wie
Blätter von den Bäumen wehen, nachdem aktives Treiben und Wachstum ihren Höhepunkt erreicht haben. Bis zum nächsten Zyklus ... ob im Kleinen oder im
Großen ... zwischen Wachen und Schlafen, Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter ...
Wie im Leben möge sich jede/r aus diesem Angebot nehmen, was ihm und ihr
gefällt, und das andere einfach überfliegen bzw. liegen lassen. Ich werde die Rubriken entsprechend betiteln, so dass eine Auswahl rasch möglich ist
und niemand sich mit dem Lesen unnötiger Ballaststoffe quälen muss.
Die vielen Sternchen helfen mir bei der Aufteilung: *********************************************************
Und schon geht es los:
************************ *** TROSTREICH *** ************************ Die Herbstferien (in Niedersachsen) habe ich genutzt, um mein erstes Hörbuch
zu produzieren. Da Schreibaby-Eltern weder Zeit zum Lesen noch zum Essen und Zähneputzen finden, kam mir der Gedanke, die auf der Homepage angebotene
und allen frei zugängliche Info-Schrift zu vertonen und als mp3-Datei zum Download anzubieten. Statt für 8 EUR ist dieser Downlaod ab sofort zum
Einführungspreis für 4,50 EUR zu haben (das Sonderangebot läuft über 14 Tage). Mehr Infos mit Link zu Hörprobe und Download-Shop gibt es hier: http://www.kompost-verlag.de/Titel/Hoerbuch/hoerbuch.html
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*** BEGEGNUNG STATT ERZIEHUNG *** ************************************************* Neue Rezensionen:
******************************* ***KOMPOST-VERLAG*** ******************************* Es gibt eine neue Rubrik: Hörbuch (s. o. TROSTREICH) http://www.kompost-verlag.de/Titel/Hoerbuch/hoerbuch.html
Diese Sparte werde ich in der nächsten Zeit ausbauen, zunächst jedoch nur als Angebot zum Download im mp3-Format. Die jüngst erschienene Schlaflieder-CD findet nur schleppend zu ihren Hörern
und Hörerinnen (vielleicht hätte ich lieber eine Wecklieder-CD produzieren sollen). Auf diesem Hintergrund bietet mir der Weg über den Download-Vertrieb eine
kostengünstige Alternative zur Förderung unserer weiteren Projekte. So gibt es jetzt auch eine Auswahl mit 12 traditionellen Schlafliedern zum Download,
komplett für 4 EUR oder einzeln für 0,49 EUR pro Titel: http://soforthoeren.de/product.2804.12_Traditionelle_Schlaflieder.html
Zu Weihnachten wird die Kindergeschichte "Bettys neuer Freund" als Download-Hörbuch erscheinen, die bereits aufgenommen ist, bereichert mit
einer (etwas ungewöhnlichen) Vertonung des Liedes "Morgen kommt der Weihnachtsmann". Schnitt, Mix und Soundbearbeitungen stehen noch an ... (Tochter Jana zeichnet bereits für das Cover).
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Medienbude
Versandhandel für Medienprodukte aller Art. Ausgewähltes Sortiment mit Schwerpunkten in den Sparten Komik, Kinder&Jugend und Musik: http://www.medienbu.de (Hier werden auch die Kindermusik-CDs des
Kompost-Verlages angeboten).